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Nun also doch: Mitel kauft den Wettbewerber ShoreTel

Rich McBeeMitel ist wieder auf Einkaufstour: Im zweiten Anlauf gelingt dem UCC-Spezialisten die Übernahme des Wettbewerbers ShoreTel. Mitel wird 100 Prozent der ausstehenden Aktien der ShoreTel Stammaktien in einer All-Cash-Transaktion zu einem Preis von 7,50 Dollar pro Aktie oder einem Gesamtwert des Eigenkapitals von etwa 530 Millionen Dollar und einem Gesamtunternehmenswert von etwa 430 Millionen Dollar erwerben. Mitel hatte bereits im Jahr 2014 versucht, ShoreTel zu kaufen – damals konnten sich die beiden Unternehmen allerdings nicht einigen.

Der UC-Spezialist rückt damit nach eigenen Angaben weltweit auf Platz zwei im Bereich Unified Communications as a Service (UCaaS) auf. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen nach der Akquisition weltweit 4.200 Mitarbeiter und kann auf ein Netzwerk von rund 3.200 Channel-Partnern zurückgreifen. „Dies ist ein sehr natürlicher Zusammenschluss, der es uns ermöglicht, die Branche weiter zu konsolidieren und von Kosten-Synergien zu profitieren. Gleichzeitig erhält unser Unternehmen neue Technologien und kann ein deutliches Cloud-Wachstum verzeichnen", so Mitel-CEO Rich McBee.

Nun also doch: Mitel kauft den Wettbewerber ShoreTel

Innovationsstudie: Deutschland liegt bestenfalls im Mittelfeld

Chart DigitalisierungFinnland, Schweden und Israel sind mit Werten zwischen 69,5 und 65,4 die Spitzenreiter im Digitalisierungsindikator, den das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) erstmals in Kooperation mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Rahmen einer breiteren Innovationsstudie erstellt hat. Deutschland schafft es mit 44,3 Punkten nur auf Rang 17 knapp hinter Irland, Taiwan und Frankreich. 

Es hapert hierzulande vor allem beim Breitbandausbau, der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung, in Teilen des Bereichs Forschung und Technik sowie bei digitalen Geschäftsmodellen. Vor allem der zögerliche Glasfaserausbau könnte für die deutsche Wirtschaft künftig zu Wettbewerbsnachteilen führen – und hier bleibt Deutschland im internationalen Vergleich deutlich zurück.

Innovationsstudie: Deutschland liegt bestenfalls im Mittelfeld

Cyber-Kriminalität verursacht Schäden in Milliardenhöhe

Cyber-KriminalitätMehr als die Hälfte der Unternehmen (53 Prozent) in Deutschland sind einer Studie des Branchenverbands Bitkom zufolge in den vergangenen zwei Jahren Opfer von Sabotage, Spionage und Datendiebstahl geworden. Dabei ist ein geschätzter Schaden von rund 55 Milliarden Euro pro Jahr entstanden. „Es zeigt sich, dass die Gefahr für Unternehmen aller Branchen und jeder Größe real sind", sagte Achim Berg, Präsident des Bitkom. Jeder könne Opfer werden.

Die Angreifer kommen der Studie zufolge zum überwiegenden Teil aus dem Kreis der aktuellen oder ehemaligen Mitarbeiter des Unternehmens, 62 Prozent der Betroffenen haben demnach die Täter in diesem Umfeld identifiziert. Unternehmen sollten sich deshalb nicht allein auf eine IT-Firewall verlassen, sondern benötigten auch eine „humane Firewall". Dazu gehöre eine Unternehmenskultur, die dazu beitrage, dass Informationsabflüsse durch Mitarbeiter soweit wie möglich reduziert würden. sagte Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) bei der Vorstellung der Ergebnisse in Berlin.

Cyber-Kriminalität verursacht Schäden in Milliardenhöhe

Telekom: Dirk Wössner wird neuer Deutschland-Chef

Dirk WössnerDie Telekom bekommt einen neuen Deutschland-Chef: Niek Jan van Damme wird das Unternehmen zum Ende des Jahres verlassen. Sein Nachfolger wird – nach einer Übergangs- und Einarbeitungszeit im vierten Quartal – zum 1. Januar 2018 Dirk Wössner.

Wössner hat bereits von 2002 bis 2015 in verschiedenen Management-Funktionen bei der Telekom gearbeitet, dann wechselte er als President der Consumer Business Unit zum kanadischen TK-Anbieter Rogers Communications.

Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom, betont: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Dirk Wössner und auf seine Rückkehr. Er kennt das Unternehmen wie kaum ein anderer. Er hat in den letzten Jahren, die er außerhalb des Telekom-Konzerns aktiv war, wichtige Erfahrungen sammeln können, die er ab nächstem Jahr in seine Arbeit bei der Telekom wird einbringen können."

Telekom: Dirk Wössner wird neuer Deutschland-Chef
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