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Cyber-Kriminalität verursacht Schäden in Milliardenhöhe

Cyber-KriminalitätMehr als die Hälfte der Unternehmen (53 Prozent) in Deutschland sind einer Studie des Branchenverbands Bitkom zufolge in den vergangenen zwei Jahren Opfer von Sabotage, Spionage und Datendiebstahl geworden. Dabei ist ein geschätzter Schaden von rund 55 Milliarden Euro pro Jahr entstanden. „Es zeigt sich, dass die Gefahr für Unternehmen aller Branchen und jeder Größe real sind", sagte Achim Berg, Präsident des Bitkom. Jeder könne Opfer werden.

Die Angreifer kommen der Studie zufolge zum überwiegenden Teil aus dem Kreis der aktuellen oder ehemaligen Mitarbeiter des Unternehmens, 62 Prozent der Betroffenen haben demnach die Täter in diesem Umfeld identifiziert. Unternehmen sollten sich deshalb nicht allein auf eine IT-Firewall verlassen, sondern benötigten auch eine „humane Firewall". Dazu gehöre eine Unternehmenskultur, die dazu beitrage, dass Informationsabflüsse durch Mitarbeiter soweit wie möglich reduziert würden. sagte Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) bei der Vorstellung der Ergebnisse in Berlin.

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