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Anforderungen der IP-Kommunikation
Die IP-basierten ITK-Lösungen lassen sich in existierende Netzwerke, PCs, Server und Applikationen integrieren. Dabei ist es egal, ob es sich um eine software- oder hardwarebasierte Lösung handelt. Das Netzwerk übernimmt bei den VoIP-Lösungen einen Teil der Telefonfunktionen.
Daher ist es wichtig, dass das Netzwerk den hohen Anforderungen der VoIP-Technologie entspricht.
Aus diesem Grund werden Redundanz und Hochverfügbarkeit (Failover, Fallback, Load-Balancing etc.) bereits in den Netzwerkkomponenten bereitgestellt. Konvergente Applikationen, wie Telefonie, Communication Center-Leistungen, Unified Communication, Video-Conferencing und Online Collaboration werden somit im Netzwerk nur noch als Services abgerufen. Aus diesem Grund spricht man jetzt auch von der Konvergenz auf Anwendungsebene. Die Netzbetreiber und Anwender haben letztlich keine andere Wahl, als die Konvergenz konsequent nach Oben, zu den Anwendungen, fortzusetzen und darüber ihre geschäftlichen Abläufe über die Integration sämtlicher Kommunikationsformen zu optimieren.
Unter dem Schlagwort "Unified Communication" werden sämtliche Kommunikationsfunktionen direkt in Workflow-Anwendungen eingebunden. VoIP- und Unified Communication senken darüber hinaus auch den technischen Wartungs- und Verwaltungsaufwand für die Infrastruktur und macht bestimmte Tätigkeiten überflüssig. Durch VoIP fallen die Arbeitsplätze weg, die eng mit der Funktion klassischer TK-Anlagen verbunden sind. Die im Umfeld der Telefonie angesiedelten Tätigkeitsfelder werden zunehmend durch die IT-Abteilungen erbracht.