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DKV verbessert ihre Prozesse in der Kommunikation
Da die 1930 gegründete DKV mit der neuen TK-Anlage ihr gesamtes Betriebsgelände auch mit Schnurlos-Kommunikation versorgen wollte, mussten folglich auch alle Mobilgeräte die ATEX-Norm erfüllen; bis hin zu den Helmgarnituren, die in den lauteren Bereichen der Produktion zum Einsatz kommen sollten. "Bereits hier wurde die Auswahl sehr dünn", erinnert sich Kottmann, dass letztlich nur zwei Hersteller diese Anforderung erfüllen konnten. Schließlich fiel die Entscheidung zugunsten des Ascotel IntelliGate-TK-Systems und der schnurlosen Endgeräte Office 155 ATEX der Aastra Deutschland GmbH, da deren besondere Robustheit und Bedienungskomfort überzeugten.
DECT versorgt das gesamte Betriebsgelände
Generell passt das gesamte, vom Aastra -Vertriebspartner SEC-COM mit Sitz in Recklinghausen entwickelte TK-Konzept in idealer Weise zu dem Anforderungsprofil, das die DKV seinerzeit in ihrem Pflichtenheft definiert hatte. Kottmann: "Wir waren uns anfangs nicht schlüssig, ob wir unser Betriebsgelände besser mit Funkgeräten oder einer DECT -basierten TK-Anlage abdecken sollten." SEC-COM -Geschäftsführer Guido Otterbein, verantwortlich für Vertrieb und Systemgeschäft, präsentierte dem Unternehmen schließlich ein Konzept auf Basis des Ascotel IntelliGate-Systems von Aastra, das mit lediglich 15 Basisstationen das gesamte Gelände der DKV mit schnurloser Kommunikation versorgen kann; wobei hier zum Teil Entfernungen von mehr als 600 m zu überbrücken waren.
Diese Konfiguration hat gegenüber Funkgeräten den entscheidenden Vorteil, dass die DECT - Funktionalität nahtlos in das Ascotel IntelliGate-System integriert ist. Das wiederum stellt sicher, dass die derzeit etwa 20 eingesetzten schnurlosen Telefone bis hin zur Fox-Taste die gleiche Funktionalität bieten wie die mehr als 60 fest an den Arbeitsplätzen der Mitarbeiter installierten Komfort-Telefone - und zusätzlich sogar noch mit dem Headset-Anschluss, einem hintergrundbeleuchteten Display, einem Hotkey für den schnellen Zugriff auf wahlweise sechs Nummern oder Funktionen sowie einem Vibrations-Alarm aufwarten, mit dem ihre Nutzer etwa während Besprechungen diskret erreichbar sind.
Automatisch alle Listen auf den Schnurlosgeräten
Aus Sicht der DKV bietet aber vor allem auch die Twincomfort-Funktion besonderen Komfort: So gleicht das Ascotel IntelliGate-System zum Beispiel die Anruf-, Gesprächs- und Wahlwiederholungslisten automatisch zwischen den Festapparaten und den Handsets ab. Sobald die Mitarbeiter beim Verlassen ihres Arbeitsplatzes die Mobiltelefone aus den Ladeschalen nehmen, wird die Anrufumleitung automatisch von ihrem Tischapparat auf das Mobiltelefon aktiviert. Damit verfügen sie auch auf ihren schnurlosen Telefonen stets über alle aktuellen Listen. "Unsere Mitarbeiter können sich voll auf ihre Arbeit konzentrieren, brauchen nicht mehr wie früher auf unserem Werksgelände herumzulaufen, nur um telefonieren zu können", bringt Kottmann den Vorteil der nahtlosen DECT -Integration in das Ascotel IntelliGate-System auf den Punkt. Unter dem Strich erwies sich das DECT -System letztlich aber nicht nur als die komfortablere Lösung, sondern bot auch ein deutlich besseres Preis-/Leistungsverhältnis.
Sichere IP-Verbindung
Ein weiteres Highlight im Pflichtenheft der DKV für das neue TK-System war die Versorgung des zweiten Produktionsstandortes des Unternehmens. Beide Teile des WerksgelÃndes liegen zwar nur einen Steinwurf weit auseinander, doch zwischen ihnen verläuft eine Strecke der Deutsche Bahn AG. Das Konzept von SEC-COM empfahl die Installation einer Ascotel IntelliGate 2065 am Hauptproduktionsstandort und einer Ascotel IntelliGate 2045 am kleineren Standort sowie eine IP-Vernetzung per Glasfaserkabel als optimale Lösung. "Kupferkabel kamen nicht in Frage, da Störungen und das Risiko von Blitzeinschlägen unbedingt ausgeschlossen werden mussten", erklärt Guido Wollmann, bei SEC-COM Geschäftsführer Technik.
Insgesamt wurden schließlich zwei komplette Glasfaser-Stränge mit jeweils 16 Fasern auf einer Brücke über der Hochspannungsleitung der Bahn gelegt, von denen zwei Faserpärchen für die Telefonie reserviert sind. Über die in die Ascotel IntelliGate integrierten IP-Gateways AIP 6400 können zwischen beiden TK-Systemen gleichzeitig acht Gespräche geführt werden, wobei die Faserpärchen selbst eine Kapazität für hundert Gespräche und damit jede Menge Reserven für die Zukunft bieten. Wie lauten die bisherigen Erfahrungen mit der Verbindung via Internet-Protokoll? "Wir können weder bei der Funktionalität noch bei der Gesprächsqualität irgendwelche Einschränkung feststellen", räumt Kottmann jeden Zweifel aus. Und auch die Netzwerk-Switches der beiden Ascotel IntelliGate-Systeme arbeiten reibungslos und zuverlässig, obwohl auf dem Betriebsgelände der DKV leichte Erdspannungen messbar sind.
Prozesse sukzessive weiter optimieren
Wichtige Aspekte im Rahmen der Auswahl ihrer TK-Systeme waren für die DKV auch die modulare Erweiterbarkeit sowie die Open Interfaces Plattform (OIP) der Ascotel IntelliGate-Systeme. So will das Unternehmen seine TK-Infrastruktur einerseits kontinuierlich um weitere Nebenstellen ausbauen, um den Komfort für die Mitarbeiter noch weiter zu erhöhen. Und sollen eines Tages die TK-Systeme selbst erweitert werden, passen die zusätzlichen Module dank der 19-Zoll-Rack-Technik ohne weiteres in den vorhandenen Server-Schrank.
Andererseits sollen im Rahmen der Integration der TK-Anlagen mit anderen Applikationen wie beispielsweise dem ERP-System (Enterprise Resource Planning) die Prozesse des Unternehmens sukzessive weiter automatisiert werden. Derzeit befindet sich bei der DKV mit Ascotel Business Call eine leistungsstarke CTI -Lösung (Computer Telephony Integration) von Aastra in der Testphase. Sie ruft während der Telefongespräche mit Kunden über den Microsoft TAPI 2.1-Standard wichtige Daten aus Microsoft Exchange ab und stellt diese den Mitarbeitern auf einen Blick zur Verfügung, was den Komfort in der telefonischen Kundenbetreuung deutlich erhöht.
Dank der Flexibilität der Ascotel IntelliGate-Systeme kann die DKV heute auch auf eine Telefonzentrale verzichten. Vielmehr teilen sich diese Aufgabe drei Mitarbeiterinnen des Unternehmens, wobei ihnen die Funktionalität ihrer Office 45-Endgeräte allemal ausreicht. Im Zuge eines kürzlich realisierten Updates wurde darüber hinaus sichergestellt, dass beide Ascotel IntelliGate-Systeme nach außen wie eine TK-Anlage auftreten. Das heißt, für Anrufer macht es heute keinen Unterschied mehr, wo im Unternehmen ihre Anrufe ankommen. Als weiteren Aspekt der Wirtschaftlichkeit der Lösung betont Kottmann das Ascotel Information Management System (AIMS), mit dem die DKV ihre gesamte TK-Infrastruktur eigenständig verwalten und zum Beispiel neue Teilnehmer konfigurieren kann, was dem Unternehmen im Vergleich zu früher in erheblichem Maße Kosten sparen hilft.
"Wir wollen die größte und modernste Kornbrennerei Deutschlands bleiben", formuliert Kottmann die Zielsetzung des innovationsfreudigen Unternehmens, das vor etwa einem Jahr freiwillig aus dem ehemals staatlich verordneten, allerdings seit Jahren bröckelnden Branntwein-Monopol ausgestiegen ist und seither mit voller Motivation die Herausforderungen des liberalisierten Marktes angenommen hat. Parallel zur Modernisierung und weitgehend durchgängigen Automatisierung der Alkohol-Produktion unterstützt die moderne TK-Infrastruktur inzwischen seit etwa einem Jahr dieses Ziel. Kottmann: "Auch unsere Zukunftsperspektiven sind mit diesem TK-System schon abgedeckt. "