SEC-COM integriert tetronik Rufanlage
Das renommierte Altenzentrum St. Josef in Witten-Annen erhielt von SEC-COM moderne Rufanlagentechnik. Die Technik sorgt für neuartige Funktionen und der Bewohnerkomfort verbessert sich durch das neue, vernetzte System.
Mitten in altem Baumbestand und umgeben von drei Teichen liegt das Altenzentrum St. Josef, eine gemeinnützige Einrichtung innerhalb der katholischen Kirche. Dank einer Kapelle und einer restaurierten Scheune lassen sich auch außerhalb des Hauptgebäudes schöne und anregende Stunden verbringen. Das St. Josefshaus ist eine dreigliedrige Einrichtung, die über 157 vollstationäre Plätze verfügt, davon 20 Kurzzeitpflegeplätze. Zusätzlich werden 68 Altenwohnungen angeboten. Betreut werden in St. Josef Bewohnerinnen und Bewohner aller Versorgungsstufen. Geleitet wird die Einrichtung von Pflegedienstleiterin Bernadette Heiduck und Heimleiter Michael John.
Das gesamte Altenzentrum ist mit moderner Sicherheitstechnik ausgestattet. Bewohner können jederzeit Hilfe anfragen. Für die Sicherheit sorgt unter anderem eine zeitgemäße Brandmeldeanlage mit Rauchmeldern in allen Zimmern, aber auch auf allen Wegen, in Lagerräumen und in den Aufenthaltsbereichen.
Modernisierung notwendig
Die bislang bestehende Rufanlage für den jederzeitigen Kontakt zwischen Bewohnern und Pflegemitarbeitenden war jedoch in die Jahre gekommen, was zu immer höheren Reparaturkosten führte. Defekte wie eingeklemmte Kabel oder kaputte Tasten an den Displays traten immer häufiger auf. Da das Zentrum über die Jahre erweitert wurde, existierten zuletzt drei unterschiedliche Modelle des gleichen Herstellers, was die Wartung zusätzlich erschwerte und technisch nicht mehr zeitgemäß war.
Aufgrund dieser Sachlage entschied sich die Heimleitung für die Anschaffung einer komplett neuen, einheitlichen Rufanlage für das gesamte Haus. Ziel war es, die Komplexität für Mitarbeitende und Techniker zu reduzieren und ein homogenes System zu implementieren. Gewünscht war eine Lösung auf dem neuesten Stand der Technik, die jederzeit eine stabile Versorgung gewährleistet. Das neue System sollte mit dem bestehenden Alarmserver und der Brandmeldetechnik vernetzt werden.
Auswahlprozess und Entscheidung
Heimleiter Michael John hatte bereits durch eine frühere Anfrage das Systemhaus SEC-COM mit ihrem Geschäftsführer Guido Otterbein kennengelernt. Ein Bericht über SEC-COM im Fachmagazin „Revier Manager“ erinnerte den Heimleiter im Zuge seiner Suche nach einem geeigneten Partner an das sympathische Unternehmen.
Bei der neuerlichen Kontaktaufnahme spielte nicht zuletzt die regionale Nähe eine wichtige Rolle, da dies kürzere Anfahrtswege und potenziell geringere Kosten bei Serviceeinsätzen versprach. Der Austausch mit SEC-COM, insbesondere mit Vertriebsleiterin Jasmin Faust und Projektleiter Joel Souilem, wurde als sehr positiv wahrgenommen.
Das Team nahm sich Zeit und präsentierte verschiedene, auf die Bedürfnisse des Hauses zugeschnittene Systemlösungen. Wünsche wie die Integration von Sprachmodulen wurden dabei von Anfang an berücksichtigt. Die Gespräche auf Augenhöhe hinterließen einen kompetenten sowie erfahrenen Eindruck. Die Anwesenheit eines Technikers bereits in der Vertriebsphase schuf zusätzliches Vertrauen. So entschied sich die Pflegeeinrichtung für eine Zusammenarbeit mit SEC-COM und für neue Technologie des in Taunusstein ansässigen Herstellers tetronik Kommunikationstechnik.
Verbesserungen und neue Funktionen
Eine zentrale Anforderung war die Einführung von Magnetschaltern an der in den Bewohnerzimmern installierten Ruftechnik. Diese lösen sich bei Zugbelastung einfach, ohne das Kabel oder die Wand-Dose beschädigt werden. Ein gelöster Magnetschalter kann ganz einfach wieder angebracht werden, was Ausfälle und Reparaturkosten erheblich reduziert. Somit stellt die Technik auch eine große Arbeitserleichterung für den Hausmeister dar.
Die neue Anlage sollte über eine Sprachfunktion mit guter Klangqualität verfügen. Dies ermöglicht dem Personal, insbesondere nachts, direkt mit dem Bewohner zu kommunizieren, um die Dringlichkeit eines Rufes besser einschätzen zu können. So kann das Personal beispielsweise die Betreuung priorisieren, wenn etwa ein Bewohner ein Glas Wasser wünscht, während eine andere Person dringende Hilfestellung wegen einer Verletzung benötigt.

Sprachmodul
Das im Dienstzimmer installierte Display mit Sprachfunktion erspart den Mitarbeitenden viel Lauferei, weil bei einer Alarmierung sofort abgeklärt werden kann, was geschehen ist.

Magnetschalter
Versehentlich gelockerte oder herausgerissene Kabel waren ein ständiges Reparatur-Ärgernis. Mit den jetzt nutzbaren Magnetschaltern ist die Instandsetzung schnell erledigt.

Ruf-/Abstelltaster
Der Ruf-/Abstelltaster ist ein bewährter Bestandteil moderner Rufanlagen. Er ermöglicht eine einfache und zuverlässige Rufauslösung sowie die direkte Rückstellung vor Ort.
Benutzerfreundliche Protokollierung
Eine moderne und benutzerfreundliche Software zur Protokollierung der Rufe war ebenfalls ein wichtiges Kriterium. Dies erleichtert der Pflegedienstleitung die Überprüfung von Reaktionszeiten, was auch gesetzlichen Vorgaben entspricht. Zudem wurde ein besserer Kundenservice im Vergleich zum vorherigen Anbieter erwartet.
Umsetzung des Projekts im laufenden Betrieb
Eine Herausforderung während der Installation war, dass nicht alle Leitungen der alten Anlage dokumentiert waren. Das erforderte den Einsatz eines Elektrikers für die notwendigen Neuverlegungen. Jetzt verfügt das Altenzentrum hier über eine sorgfältig erstellte, präzise Dokumentation. Da der Umbau im laufenden Betrieb stattfand, musste die Rufanlage für einzelne Zimmer zeitweise abgeschaltet werden.
SEC-COM überlies dabei jedoch nichts dem Zufall, sondern überbrückte mit einem zur Verfügung gestellten mobilen Notsystem.
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