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JVA Dortmund – Neue Videoüberwachung für mehr Sicherheit

JVA Dortmund – Neue Videoüberwachung für mehr Sicherheit

Intelligente Videoüberwachung im historischen Gefängnis

Im nächsten Jahr wird die Justizvollzugsanstalt (JVA) Dortmund 120 Jahre alt. Natürlich war die Videoüberwachungsanlage nicht so lange im Einsatz. Dennoch alt genug, dass eine Modernisierung notwendig und wichtig wurde, um die Haft- und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Das ermöglicht jetzt ein zeitgemäßes Videoüberwachungssystem der Firma lunaHD . Projektierung und Umsetzung erfolgte durch die Unternehmensgruppe SEC-COM.

Das historische, recht verwinkelte Gebäude, wirkt auf den ersten Blick gar nicht wie ein Gefängnis. Der “Lübecker Hof“, wie die JVA Dortmund genannt wird, liegt mitten in der Innenstadt-Ost und ist umgeben von vielen Wohnhäusern. In direkter Nachbarschaft liegt das Land- und Amtsgericht.

404 männliche Straftäter haben in der JVA Platz und sie ist eine Einrichtung des geschlossenen Vollzugs. Das heißt, die Gefangenen sind grundsätzlich ständig und unmittelbar zu beaufsichtigen, sobald sie ihren Haftraum verlassen und sich innerhalb der Anstalt bewegen. Videoüberwachung ist dabei ein probates Hilfsmittel. Die JVA nutzte dafür eine analoge Videoüberwachungsanlage. Ein sehr gutes und stabiles System – eine Schwachstelle war die Videoauflösung von 720x576 Pixel. Das ist häufig zu wenig um Personen, bzw. Gesichter zu erkennen. Zum Vergleich: Full HD hat eine Auflösung von 1920x1080 Pixel.

Ziel – Netzwerkvideotechnik und Koaxialkabel kombinieren

Die Bildqualität der Alt-Anlage war einer der entscheidenden Punkte für die Neuausrichtung. Im Rahmen einer Ausschreibung suchte die JVA Dortmund nach einem neuen modernen Videoüberwachungssystem, das jederzeit erweiterbar ist. Weitere Vorgaben der JVA: die alte, koaxiale Verkabelung sollte weiter genutzt und mit Netzwerkkameras kombiniert werden. Ein neuer Leitstand, mit modernster Monitortechnik, sollte aufgebaut werden. Bei der Auftragsvergabe setzte sich SEC-COM durch. Das Angebot und die Lösung überzeugten letztendlich die Justizvollzugsanstalt.

Die Um- und Aufrüstung erfolgte in zwei Phasen

Phase 1: Eine neue Glasfaser- Infrastruktur für die Vernetzung aller Kameras und Rekorder wurde geschaffen. Damit laufen nun alle Videosignale der JVA an einem zentralen Ort (Leitstand) zusammen. Die alten, kleinen Einzelmonitore wurden durch eine hochauflösende Videowand ersetzt. Alle Kamerabilder sind so auf Knopfdruck abrufbar. Ein weiterer Vorteil: zentrale Steuerung der Kameras und eine verbesserte Ergonomie für die Mitarbeiter.

Phase 2: Die alten Kameras wurden sukzessive ausgetauscht. Damit wurde eine Beobachtung der Häftlinge während der ganzen Bauphase gewährleistet. Spezielle Ethernet-Konverter ermöglichen die Nutzung der alten Koaxialkabel. Die neuen lunaIP-Kameras werden so mit Strom und Daten über das alte Netz versorgt.

Technische Highlights: Laser-Speed-Dome mit 45-fachem Zoom und einer Reichweite von 550m zur Kontrolle von schwer einsehbaren Arealen sowie Thermalkameras für die Perimeter Überwachung.

Ergebnis

Es ist ein autarkes, intelligentes und zukunftssicheres Videoüberwachungssystem entstanden. Die Kombination aus alter Koaxial- und Netzwerktechnik wurde erfolgreich umgesetzt. Über 70 lunaIP-Kameras mit Auflösungen bis zu 4K unterstützen 180 Mitarbeiter bei der täglichen Arbeit. Mit der Lösung wurde der Vollzug verbessert und bietet mehr Sicherheit für Personal und Häftlinge.

04.08.2021

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